Neuerscheinung: Psychopneumologie – Praxisleitfaden für Medizin und Psychologie
Zum Jahresstart 2026 gleich ein erstes Highlight: Der Praxisleitfaden Psychopneumologie ist erschienen.
Was lange währt… Am 8. Januar 2026 war es soweit: „Psychopneumologie – Praxisleitfaden für Medizin und Psychologie“ ist nun endlich erhältlich. Als Herausgeber-Duo sind Paul Köbler und ich sehr froh über den Abschluß des Buchprojektes.
Dank für das gemeinsame Engagement
Ein Herausgeber-Werk steht und fällt mit dem inhaltlichen Engagement der Beitragsautorinnen und -autoren und der professionellen Umsetzung der Inhalte durch den Verlag.
Unser Dank gilt also an erster Stelle den elf Autorinnen und fünf Autoren für ihre wertvollen Beiträge. Sodann ein herzliches Dankeschön an das Lektorat und das Publikations-Team des Springer-Verlages. Gemeinsam ist ein Werk entstanden, das hoffentlich dazu beiträgt, die Bedeutung eines psychopneumologischen Ansatzes zum Wohle von Menschen mit Lungenerkrankungen zu untermauern und praxisnahe Wege des Einsatzes aufzuzeigen.
Der Ansatz: aus der Praxis für die Praxis
Die 20 Kapitel des Buches sind thematisch breit gefächert und orientieren sich an den wesentlichen Einsatzfeldern der Psychopneumologie. Eine Leitidee durchzieht dabei alle Kapitel: konsequenter Fokus auf die Anwendbarkeit in der Praxis.
Besonders deutlich wird dieser Fokus im recht umfangreichen Praxisteil des Buches. Hier werden zahlreiche Tipps und Tools den häufigsten Problemstellungen in der Praxis systematisch zugeordnet und präsentiert. Meist werden diese Tipps und Tools in leicht umsetzbaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen beschrieben und sind mit zusätzlichen Hinweisen für die Vermittlung im Patientenkontakt versehen.
Dieser praxisbezogene Ansatz wurde gewählt im Wissen um die teilweise unsichere Evidenz und um die Ergänzungsbedürftigkeit der Empfehlungen. Aber auch mit dem Anliegen, interessierten und engagierten Behandlerinnen und Behandlern in der Praxis erprobte Herangehensweisen für den Einsatz zum Wohl der Menschen mit Lungenerkrankungen vorzulegen. Eine lebhafte Diskussion, gerade zu diesem Praxisteil, ist ausdrücklich erwünscht.
Wie sich das Inhaltsverzeichnis an Leserbedürfnissen orientiert
Mit 500 Seiten ist der Praxisleitfaden Psychopneumologie kein „Leichtgewicht“. Eine klare Struktur möchte deshalb die Orientierung für die unterschiedlichen Zielgruppen aus Medizin und Psychologie erleichtern.
Das Buch gliedert sich in vier Teile mit insgesamt 20 Kapiteln. Innerhalb der Kapiteltexte ermöglichen zahlreiche Querverweise eine interessengeleitete Lektüre, wie sie in Zeiten von Hyperlinks üblich ist.
Teil I: Pneumologische Grundlagen
Teil I bietet in drei Kapiteln eine verständliche Gesamtschau der pneumologischen Grundlagen mit ausdrücklichen Bezügen zu den psychischen Begleiterscheinungen. Dieser Teil will fundiertes Basiswissen vor allem für das nicht-pneumologisch geschulte Lesepublikum aus Medizin und Psychologie vermitteln, um die medizinischen Rahmenbedingungen für den Einsatz der Psychopneumologie zu verstehen. Fachkräfte aus Pneumologie und Beatmungsmedizin können diesen Teil getrost überspringen und gleich mit Teil II starten.
Teil II: Psychopneumologische Grundlagen
Teil II befaßt sich mit den psychopneumologischen Grundlagen. In sieben Kapiteln werden unter anderem Einblicke in psychosomatische Hintergründe, diagnostische Möglichkeiten und praktische Einsatzgebiete der Psychopneumologie gewährt. Dieser Teil erfüllt vor allem Informationsbedürfnisse nach theoretischen Konzepten und deren praktischer Umsetzbarkeit.
Teil III: Psychopneumologische Begleitung im Krankheits- und Behandlungsverlauf
Teil III vertieft die Inhalte von Teil II und wählt dazu die Orientierung am Behandlungsverlauf. Nach einem einführenden Kapitel zu Patientenreisen und Behandlungspfaden werden in den darauf folgenden sieben Kapiteln konkrete Handlungsperspektiven für die klinische Versorgung im Behandlungsverlauf vorgestellt. Ein abschließendes Kapitel beleuchtet die ethischen Aspekte im Kontext der Beatmungsmedizin. Dieser Teil bietet einen unmittelbaren praktischen Mehrwert, indem er von der Diagnostik über die kurative bis zur palliativen Therapie die relevanten psychopneumologischen Ansätze vermittelt.
Teil IV: Praxisteil
Teil IV ist der Praxisteil und enthält mit 66 Seiten das umfangreichste Kapitel des Buches. Wie bereits oben beschrieben, verdeutlicht dieser Teil in besonderem Maße den Fokus des gesamten Werkes: aus der Praxis für die Praxis.
Lesefreundlichkeit durch klare Struktur
Die klare Struktur soll die Orientierung im umfangreichen Textmaterial erleichtern. Die Kapitel starten jeweils mit einer Inhaltsübersicht und den Key Points. Sie enden mit einem Fazit für den Einsatz in der psychopneumologischen Praxis. Wichtige Informationen und Praxistipps sind grafisch hervorgehoben.
Die Tipps und Tools im Praxisteil sind, wie oben beschrieben, weitgehend als Schritt-für-Schritt-Anleitungen gestaltet. Diese Anleitungen können zudem als Handouts kopiert und an die Betroffenen (Patienten, Angehörige) ausgehändigt werden.
Im Anhang finden sich einige Leseempfehlungen, eine systematische Aufstellung der wichtigsten weiterführenden Informationsquellen (online) und ein umfangreiches Stichwortverzeichnis.
Weitere Informationen zum Praxisleitfaden Psychopneumologie
Wer nach diesen Zeilen neugierig geworden ist und noch etwas mehr über den Praxisleitfaden Psychopneumologie erfahren möchte, findet im neuen Menüpunkt „Fachwissen“ unter „Buch“ weitere Informationen.
An dieser Stelle nur noch dies: „Psychopneumologie – Praxisleitfaden für Medizin und Psychologie“ ist ab sofort in der Buchhandlung Ihres Vertrauens vor Ort und im Online-Buchhandel erhältlich. Viel Freude bei der Lektüre!
LINK: Psychopneumologie – Praxisleitfaden für Medizin und Psychologie
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- Erstveröffentlichung: 12.1.2026
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